Januar 2010 - Stéphane Schweizer

"Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm"
Der Sohn von Hans Schweizer versteht es, Konventionelles mit Unkonventionellem zu verbinden.
Das Lichtspiel in seinen Zeichnungen ist ebenso einzigartig wie seine Interpretation des Pointillismus in den Oelbildern.
Stéphane überrascht!
Ausstellung vom 8. Januar bis 23. Januar 2010
Stéphane Schweizer - Neopointillismus
Stéphane Schweizer (1967) wurde vor allem durch seinen Vater Hans bereits als Kind täglich mit der bildenden Kunst konfrontiert, was aber vorerst keine grossen Spuren hinterliess. Er erhielt früh von den Eltern Malutensilien. Der Umgang mit Pinsel und Farbstift beschränkte sich vorerst aber auf die üblichen Kinderzeichnungen.
Nach der obligatorischen Schule sollte Stéphane einen kaufmännischen Beruf erlernen und die Handelsschule absolvieren. Dies behagte ihm nicht und so jobbte er erst einmal in den verschiedensten Berufen bis ihn sein Weg zur Steinbildhauerei führte. 1992 absolvierte er eine Lehre als Steinbildhauer und blieb dieser Arbeit bis heute treu.
Der Beruf brachte es mit sich, dass Stéphane laufend mit anspruchsvollen Zeichnungen konfrontiert wurde und selber ab dem Jahr 2000 immer mehr Gefallen am zeichnerischen Gestalten fand. Die Zeichnungen wurden für ihn ein Mittel sich auszudrucken. 2002 fand Stéphane zusätzlich Gefallen an der Malerei. Er erlernte die verschiedenen Stilrichtungen vorwiegend auf autodidaktischem Weg, kaufte sich Bücher und besuchte Kurse.
Anfänglich waren seine Bilder eher flach in der Kolorierung. Auf der Suche nach mehr Farbtiefe stiess er auf die Arbeiten der Pointillisten, einer Kunstrichtung, der er sich fortan immer mehr verschrieb. Er verfeinerte seine Technik was die Farbtiefe und die Ausdruckskraft betraf, suchte nach intensiveren Farben und kreierte so seine Art von „Neo-Pointillismus".
In der Ausstellung in der Galerie am Landsgemeindeplatz zeigte Stéphane Schweizer einen Querschnitt durch sein Schaffen mit Schwerpunkt auf den aktuellen Arbeiten.



